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Dove-Elbe-Regatta

2 SamstagsAchter in Hamburg
29.05.2016

Auch dieses Jahr machten sich wieder 2 Achter aus Bonn auf nach Hamburg. Nach dem harten Wintertraining – bestehend aus 2-3 Einheiten auf dem Wasser und Ergometer – fanden sich 12 BRGler die ihr Können auch im Wettkampf unter Beweis stellen und an die Erfolge vom letzten Jahr anknüpfen wollten. Allerdings fehlten für 2 Achter noch 4 Ruderer, die aber glücklicherweise bei der Uni Bonn und dem WSV Godesberg angeheuert werden konnten. Damit hatten wir eine sehr große Alterspanne von Anfang 30 bis Mitte 50, wodurch es uns jedoch recht leicht gemacht wurde die Boote einzuteilen. Einen „jungen“ Achter Masters B (36 Jahre Durchschnittsalter) und einen „alten“ Achter Masters D (50 Jahre Durchschnittsalter).

 

Wir dachten, so könnten wir dem berüchtigtem „Kolbe-Achter“, der mit mehreren ehemaligen WM-Teilnehmern besetzt ist und die letzten Jahre regelmäßig den Masters C-Achter gewonnen hat, aus dem Wege gehen. Beim Blick ins Meldeergebnis sah man, dass diese Taktik nicht aufgegangen war. Im Master B gab es nur unsere eine Meldung, so dass das Rennen mit dem 4-Boote-Feld der Masters C zusammengelegt wurde. Damit musste der jüngere Achter doch gegen den Kolbe-Achter antreten…

 

Für den Jungen Achter qualifizierten sich: Christoph Rütter, Ingo Hahlem, Thorsten Breier und Michael Lütz von der BRG, sowie Sebastian Althoff vom WSVG, Georg Dockter, Robert Schöne-Sprengler und Jan Leuchtenberg von der Uni. Im Alten-Achter saßen Bert Bauer, Christoph Rüter, Thorsten Carstens, Toni Ising, Jan Burkhart, Michael Kobel, Volker Butzbach und Carsten Freund. Mit Doodle-Abfragen für die Spezial-Trainings bei Friedhelm Prinz blickte man sehr zuversichtlich auf die beiden anstehenden Rennen. Es fehlte lediglich noch ein/e Steuermann/-frau mit dem/der man diese kurvenreiche, enge Strecke in Angriff nehmen konnte. Zu guter Letzt wurde dafür Eva Hoffmann gewonnen.

 

Für die Jüngeren gilt in Bergedorf nicht nur die Zeit der 13 km Langstrecke. Es gibt auf dem letzten Teilstück noch eine 500m-Sprint-Wertung, bei der jede Sekunde einen Punkt auf den Gesamtsieg ausmacht. Bei der Langstrecke gibt es für alle 10 Sek einen Punkt. Der Teilnehmer mit niedrigsten Punktzahl gewinnt dann seine Abteilung. Daher wurden in den letzten Trainings noch mal speziell höhere Schlagzahlen für die zusätzliche Sprintwertung gefahren.

 

Am Renntag musste der B-Achter zuerst auf die Strecke gehen. Voller Respekt konnte man sich noch den Start des Kolbe-Achters anschauen, bevor man wenige Minuten später selbst ran musste. Wie besprochen ging es mit Schlagzahl 28/29 über die Strecke. Perfekt steuerte uns Eva durch die engen Kurven und Brücken. Zusehens wurde dem hinter uns startendem Boot immer mehr abgenommen. Und auch nach vorne wurden uns von Eva immer kürzer werdende Abstände angekündigt. In der Wende lagen wir mit dem ersten Gegner gleich auf und konnten ihn auf den ersten Schlägen nach der Wende überholen. Der 2. Achter war kurz vor der nächsten Brücke fällig. Da es unter der Brücke mit dem Überholen sehr eng geworden wäre, sagte Eva routiniert vor der Brücke den entscheiden Spurt an. Ausruhen konnten wir uns aber noch nicht, denn auf der Sprintstrecke wollten wir keine wertvollen Punkte liegen lassen. Die Schlagzahl wurde nochmal auf gut 32 Schläge pro Minute angezogen und über die 500 m gehalten. Auf dem engen Schlussstück kamen uns dann zum Glück keine Boote mehr entgegen, so dass wir unseren Stiefel durchfahren konnten. Den Kolbe-Achter hatten wir nur kurz vor der Wende gesehen, im Ziel waren sie schon wieder verschwunden. Aber die handgestoppte Zeit von unter 50 min entsprach schon mal unserer persönlichen Zielvorgabe. Es war nur die Frage wieviel uns der Kolbe-Achter abnehmen konnte und auch mit dem D-Achter sollte diese Zeit gemessen werden.

 

Eva konnte nach Ihrem ersten Rennen nicht lange durchatmen. Ohne Ausrudern ging es zum Steg, wo die Crew des D-Achters schon wartete und das Boot direkt übernahm. Hoch motiviert ging die eingespielte Mannschaft aufs Wasser. Kritisch wurde der Start des D-Achters vom Ufer aus begutachtet und auch hier wurde die Zeit direkt mitgestoppt, da sich der junge Achter vor den alten Hasen nicht blamieren wollte… Es wurde eine Zeit knapp über 50 gestoppt. Das interne Vereinsranking war schon mal entschieden: Junge Power vor alter Routine!

 

Es konnten also beide Abteilungen gewonnen werden. Masters B knapp und unerwartet mit einem Punkt Vorsprung. Masters D souverän mit 17 Punkten Vorsprung. Beide Ergebnisse wurden ausgiebig am Regatta-Bierstand und später im Hamburger Schanzenviertel gefeiert. Dabei wurden erste Videoanalysen betrieben und Pläne für die nächsten Regatten in 2016 geschmiedet. Man darf also auf weitere Ergebnisse gespannt sein!
Michael

 



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